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Form im Dialog – eine Zusammenarbeit von Leonie Bülow und Anna-Lena Steidle
Mit Form im Dialog entsteht eine gemeinsame Arbeit zweier Hamburger Künstlerinnen, die Goldschmieden und Tätowieren in einen spannenden Austausch bringt – zwei Handwerkskünste, die Spuren hinterlassen. In dieser dritten Kooperation verbinden sich Haut und Edelmetall, Linie und Oberfläche, Erinnerung und Form.
Entstanden ist ein handgefertigter Silberring mit einer gefassten, architektonisch anmutenden Öffnung. Diese Öffnung nimmt Bezug auf insgesamt 18 eigens entworfene Tattoo-Designs von Leonie Bülow, die in ihrer Formensprache auf den Ring reagieren. Der Ring selbst ist bewusst reduziert gestaltet: ein boldes, skulpturales Objekt mit der klaren Präsenz eines zeitgenössischen Siegelrings – unisex, ruhig und zugleich ein Statement.
Beim Kauf dieses Produkts wird ausschließlich der Ring erworben.
Die Tattoo-Designs sind Teil der künstlerischen Zusammenarbeit, können eingesehen werden und werden unabhängig vom Ring so oft tätowiert, wie sie angefragt werden. Die Buchung und Umsetzung der Tattoos erfolgt ausschließlich direkt über Leonie Bülow im Tattoo Blur Atelier und ist nicht Bestandteil dieses Angebots.Ring und Tattoo können für sich bestehen oder sich konzeptuell ergänzen. So entsteht eine Verbindung zwischen Körper und Objekt, zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit – ohne dass eines das andere voraussetzt.
Ich, Anna-Lena Steidle, arbeite seit 2009 als Goldschmiedin. In meiner Arbeit verbinde ich präzise Handwerkskunst mit einer sensiblen, minimalistischen Formsprache. Meine Entwürfe entstehen aus hochwertigen Materialien und tragen eine ruhige Klarheit, die Raum für individuelle Bedeutung lässt. Jedes Stück ist als Begleiter gedacht – reduziert, unisex, zeitlos.
Leonie Bülow arbeitet seit neun Jahren als Tätowiererin. Ihr Stil ist reduziert, abstrakt und kontrastreich. Mit dem Konzept des dialogischen Tätowierens hat sie eine eigene Herangehensweise an den Tattooprozess entwickelt, bei der Tattoos aus intensiven Gesprächen entstehen und biografische Erfahrungen in abstrakte, symbolische Formen übersetzt werden.
Diese Zusammenarbeit verstehen wir als Dialog zwischen Material und Haut, zwischen dem Sichtbaren und dem, was darunter liegt – als einen Raum, in dem Erinnerungen Gestalt annehmen und in Form übergehen dürfen.
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Die Breite des Ringes beträgt ungefähr 15 mm.
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Für die Anfertigung in 925 Silber verwende ich eine Legierung aus 92,5 % Silber und 7,5 % Kupfer. Durch die Legierung des Silbers mit Kupfer wird der Schmuck härter und somit langlebiger.
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Ich empfehle den Schmuck beim Sport oder handwerklicher Arbeit jeder Art abzunehmen, um ihn zu schützen. Zarte Schmuckstücke, insbesondere Ketten und Armbänder, können durch starkes Ziehen reißen, feine Ringe können bei falscher Handhabung verbiegen.
Silberschmuck sollte nicht im Badezimmer gelagert werden, da die Feuchtigkeit den Oxidationsprozess beschleunigt. Silber kann mit Sauerstoff in der Luft reagieren und schwarz anlaufen. Bewahre deinen Schmuck daher vorzugsweise in einem verschlossenen Kästchen auf. Am besten ist es natürlich, wenn du deinen Schmuck regelmäßig trägst.
Durch das Tragen bekommt dein Schmuck Gebrauchsspuren, wie kleine Kratzer und Macken. Mattierte Oberflächen werden mit der Zeit glänzend und Hochglanz polierte Oberflächen werden stumpfer.
Halte zudem deine Perlen und Edelsteine von Chemikalien, Säuren und Kosmetika fern und achte darauf, dass dein Schmuck keiner zu starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
